Google+ Adventszeit = 24 schicke Updates

Passend zur Weihnachtszeit veröffentlicht Google+ einige Updates. Entgegen der ursprünglichen Planung jeden Tag ein Update zu veröffentlichen, um ein gewisses
Advents-Feeling aufkommen zu lassen, wurden die Updates aufgrund der Usability jedoch nun zu einem großen Paket zusammengefasst.

Egal, ob iPhone- oder Android-Fan, Broadcaster oder Planer lokaler Events, in diesem Updatepaket ist für jeden etwas dabei.

Erreichung der besten Mobilen und Foto Erfahrung

Von Beginn an fühlte sich das Google+ Team verpflichtet, eine industrie-führende Mobile Erfahrung für die Nutzer zu schaffen. So werden jetzt eine Reihe
Features für Android-Systeme veröffentlicht, die u.a. folgende Verbesserungen enthalten:

Es ist nun möglich, das eigene Google+ Profil mobil zu bearbeiten und Inhalte noch einfacher als bisher zu veröffentlichen. Auch die Benachrichtigung über neue
lesbare Inhalte wurde verbessert. Über das Abonnement mobiler Nachrichten von favorisierten Kreisen kann man nun auch mobil immer auf dem Laufenden bleiben.
Sogar die noch relativ neuen Google+ Communities sind nun auf Smartphones und Tablets verfügbar!

Die Verbesserungen im – für die Benutzer sehr wichtigen – Fotobereich sorgten sogar schon beim Google+ Team für regelrechte Begeisterungsstürme.
Benutzer des Android-Betriebssystems können zusätzlich zum Standard-Bildupload (maximale Bildgröße 2048px, unbegrenzter freier Speicherplatz) die Option Instant-Upload
nutzen. Über diese Funktion werden gerade geschossene Bilder direkt und unter Beibehaltung der Originalgröße in ein privates Fotoalbum auf Google+ hochgeladen.
Dieses Album gilt als volles Backup der Fotos mit einem kostenlosen Speicherplatz bis zu 5 GB – ähnlich wie Google Drive.
Ebenso können nun die Photo Spheres – 360°-Panoramen – im mobilen Stream betrachtet werden. Zu beachten ist hier lediglich, dass zur Erstellung einer Photo Sphere
Android ab Version 4.2 benötigt wird. Die Betrachtung funktioniert laut Google+ jedoch schon ab Froyo (Android 2.2).

Für iOS-Benutzer ist es nun möglich, Fotoalben direkt in Reihe durchzublättern und Fotos mit nur einem Klick in voller Größe zu betrachten. Ebenso wurde die
Anzeige der Bilder im Stream verbessert.

Verbindung mit Freunden und Familie

Gerade rechtzeitg zur Adventszeit und zum anstehenden Jahreswechsel hat Google+ die Eventplanung vereinfacht. Über Events können Gäste nun gezielt einzeln
angeschrieben werden und man kann nachvollziehen, wer eine Einladung überhaupt schon gelesen hat.
Das Einladen der Gäste erfolgt direkt über Google+ oder die URL des Events kann in Emails oder Messenger-Nachrichten eingefügt werden. Zur Vermeidung
unerwarteter gäste können eingeladene Personen nun direkt in ihrer Antwort die Personenzahl angeben, die am Event teilnehmen werden.

Für Gäste, die am Event nicht persönlich teilnehmen können, besteht die Möglichkeit über Hangouts in Kontakt zu bleiben. Ab jetzt können sogar Verbindungen
zu Teilnehmern in Gebieten mit extrem niedriger Bandbreite erstellt werden. Einmal erstellt, benötigen Hangouts nur noch 150 KB Bandbreite.

Auch die Erstellung eines zweiten, dritten oder vierten Events wurde vereinfacht: Der Original-Event kann einfach kopiert werden und Google+ übernimmt alle
wichtigen Details.

Weitere, kleinere Verbesserungen

Hangouts On Air bieten nun eine bessere Broadcast Erfahrung: Wenn ein Broadcaster der einzige Teilnehmer ist, wird die Reihe der Teilnehmer im unteren Bereich
ausgeblendet und das Video auf die komplette Größe des Feeds skaliert.

Für iOS werden die Konversationen mit längeren Snippets, größeren Fotos und einem Kommentar-Slide unter einem Beitrag verbessert. Android erhält als neue
Funktionen die Möglichkeit zur Anzeige animierter GIFs, Geburtstagserrinnerungen in Google Now und ein Lock Screen Widget.

Die Mobilen Apps werden im Laufe des Tages in Google Play (v.3.3) und im App Store (v.4.0) verööfentlicht, alle anderen Verbesserungen sollten innerhalb der nächsten Tage verfügbar sein.

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Das Phänomen Internet

An nur einem einzigen Tag begrüßt Facebook circa 700.000 neue Nutzer. Mittlerweile hat, das von Mark Zuckerbergs gegründete Netzwerk, die 1 Mrd. Marke geknackt! Eine unvorstellbare Zahl!

Auch die Plattformen Twitter oder Youtube hinken nicht hinterher. Etwa 300 Millionen neue Tweets werden täglich auf Twitter veröffentlicht. Bei Youtube sieht es nicht anders aus: Dort werden pro Tag über 6 Millionen Minuten an Filmmaterial geuploadet. Heutzutage ist das Nutzen der Sozialen Netzwerke selbstverständlich – so selbstverständlich wie der alltägliche Gebrauch von Wasser und Strom.

Obwohl das Internet, so wie wir es kennen, erst seit 20 Jahren existiert, nutzen es weltweit mehr als 2 Mrd. Menschen. Das die Erfindung des Schweizer Instituts CERN so erfolgreich wird, damit hatte anfangs niemand gerechnet. Das Institut suchte in den 1990igern Jahren nach einer Möglichkeit akademische Informationen für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen, so entstand die Grundidee Internet. Heutzutage nutzen dies allein 76% der Deutschen, Tendenz steigend!

Genauso wie das Internet an sich, so sind auch die Sozialen Netzwerke nicht mehr aus unserem Leben wegzudenken. Jeder vierte Deutsche ist Mitglied einer solchen sozialen Plattform. Somit ist auch Social Media Marketing ein wichtiger Aspekt für Unternehmen geworden und ein großer Bestandteil des modernen Marketing-Mix. Ein Muss um der Konkurrenz auf den Versen zu bleiben. Erfolgszähler sind hierbei die legendären Like- oder auch 1+ Button. Immer noch herrscht der Gedanke, je mehr Leute den Content liken, desto beliebter ist das Unternehmen.

Doch nicht nur Unternehmen nutzen das Internet als Erfolgsgarant. Für viele Stars gilt das Internet zu Beginn ihrer Karriere als echtes Sprungbrett. Die Videoplattform Youtube verhalf einem einfachen User zu Ruhm und Erfolg. Heute ist Justin Bieber weltweit bekannt – auch außerhalb der virtuellen Welt. Auf Twitter zählt er zu den Top Drei der Promis mit den meisten Followern. Über 21 Millionen Nutzer folgen ihm bisher auf der sozialen Plattform, immer noch weniger als Lady Gaga.

Das Internet boomt – Allein mit Youtube machte Google letztes Jahr einen Umsatz von rund 5 Millionen Dollar. Die Tochterfirma expandiert immer weiter. Neustes Projekt: Eine Zusammenarbeit mit der Khan Academy und Youtube Education. Auf 18 Sprachen stehen Schülern immer mehr Lernvideos zur Verfügung. Das Einbinden von Youtube Education in den alltäglichen Schulunterricht soll für Lehrer bald selbstverständlich werden.

Das Massenphänomen Youtube zieht seit 7 Jahren unzählige User an, zum großen Teil Filmamateure. Die selbst erstellten Videos in Bereichen wie Comedy, Sport, Musik oder Unterhaltung können problemlos online gestellt und weltweit von Millionen Menschen angesehen werden.

Doch dies beinhaltet auch einen negativen Aspekt: Cybermobbing. Die selbst erstellten Videos sind für Millionen Menschen zugänglich und gefallen nicht jedem. Wüste Beschimpfungen, Beleidigungen und Drohungen werden in den Sozialen Netzwerken ein immer größeres Problem. Die Viralität und nicht vorhandene Privatsphäre im Internet sind dabei die größter Schwierigkeit. Ist eine Mobbing Attacke erst einmal veröffentlicht, lässt sie sich schwer wieder einfangen. Vielen Schülern ist Cyber-Mobbing ein Begriff, denn sie waren selbst schon einmal Opfer. Auf der Plattform"I share gossip" wurden regelrechte Hetzjagden auf Jugendliche gestartet.

Auch die so genannten Shitstorms, eine riesige Empörungswelle im Internet, werden häufiger. Ziel der Attacken sind dieses mal Unternehmen, Promis oder Sportler. Wer ersteinmal in die Fänge der Meinungsmaschine Soziales Netzwerk gerät, muss einiges aushalten. McDonalds, Vodafone, Wiesenhof, Bettina Wulf und auch Michael Wendler waren schon Opfer so einer Attacke.

Seit es Soziale Netzwerke gibt scheinen die Menschen offener, geben mehr von sich Preis und bieten so eine Angriffsfläche. Die Politiker bezeichnen das Internet als"Rechtsfreierraum" und bitten um einen kritischen Umgang mit den Sozialen Netzwerken, um nicht zu viel Privatsphäre zu verlieren.

Doch so"rechtsfrei" ist das Internet gar nicht! Youtube liegt schon seit Jahren im Rechtsstreit mit der GEMA. Immer mehr User werden aufgrund der Verletzung des Urheberrechts verklagt. Man ist zur Vorsicht angehalten. Die analoge Welt steht immer mehr im digitalen Schatten.

Wie sind Ihre Aktivitäten in den sozialen Netzwerken? Nutzen Sie diese schon heute aktiv für den persönlichen Bereich? Ist Ihr Unternehmen dort auch vertreten?

Wenn Sie hier einen Partner suchen, der Sie in dem Bereich unterstützt, dann sprechen Sie das Team von TILL.DE doch direkt an. Von der Konzeptentwicklung über die Schulung und Umsetzung stehen wir zu Ihrer Verfügung.

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Google+ schaltet Custom URLs

Ausgewählte Google+ Partner sind seit gestern über eine sogenannte Custom URL erreichbar. Dies ist eine kurze URL, die man sich leicht merken kann und über die eine Google+ Seite oder ein Google+ Profil aufgerufen werden kann. Ein prominentes Beispiel ist Toyota: http://google.com/+toyota.

Google Plus Toyota Profil mit Custom URL

Somit sind die Tage der unleserlichen Google+ URLs mit den langen Zahlenkolonnen, wie z.B. https://plus.google.com/118151524970986045128 , vorbei. Demnächst werden wir für Euch unter http://google.com/+TILLde erreichbar sein.

Interessant an der neuen URL ist sicherlich die Tatsache, das eine Weiterleitung nicht direkt mit der Subdomain plus.google.com erfolgt, sondern die Top-Level-Domain google.com aufgerufen wird. Der Bezug zu Google’s Sozialem Netzwerk entsteht über die Schreibweise mit dem"+" vor dem Profilnamen, mit der schon in regulären Beiträgen andere Google+ Profile automatisch verlinkt werden können.

Wie bei allen Neuerungen stehen die Custom URLs bisher lediglich wenigen ausgewählten Partnern zur Verfügung. Hier eine kleine Übersicht:

Hugo Boss – http://google.com/+hugoboss
David Beckham – http://google.com/+davidbeckham
Hugh Jackman – http://google.com/+hughjackman
Toyota – http://google.com/+toyota
Britney Spears – http://google.com/+britneyspears
Ubisoft – http://google.com/+assassinscreed
Delta – http://google.com/+delta
Globo – http://google.com/+epoca

In unbestimmter Zeit werden diese Custom URLs auch anderen Nutzern zur Verfügung stehen. Wir halten Euch auf dem Laufenden.

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Google+ Local mit Google+ Seite verknüpfen

Das Warten hat ein Ende! Nach monatelanger Wartezeit können lokale Unternehmen und Dienstleister die ehemaligen Google Places Einträge, die ja nun schon einige Zeit unter der Bezeichnung Google+ Local laufen, mit ihrer Google+ Seite zusammenführen.

Dadurch wird die Anzeige von lokalen Unternehmen in den Suchergebnissen vereinfacht, da die jeweiligen Unternehmens-Präsenzen aus der Google Suche, Google Maps und Google+ vereinheitlicht werden.

Um die Zusammenführung vorzunehmen, muss lediglich eine erneute Bestätigung des Eintrags in Google+ Local vorgenommen werden. Der Link dazu wird bei lokalen Unternehmen auf der Google+ Seite angezeigt. Während des Bestätigungsprozesses wird Google eine Postkarte mit einem PIN an die Adresse versenden, die im Profil angegeben wurde. Nach Eingabe dieses PINs gilt das Profil als bestätigt. Wie so ein bestätigtes Profil aussieht, kann man hier anhand des Meatballshop in New York sehen.

Die Zusammenführung der Google+ Seiten mit Google+ Local ist momentan leider nur Unternehmen verfügbar, die sich bei der Erstellung ihrer Seite in die Kategorie Lokales Unternehmen eingeordnet haben. Wie aus dem Beitrag von Jade Wang (Community Managing Google+ Local) im Forum Google and Your Business allerdings hervorgeht, arbeitet Google bereits daran, diese Zusammenführung der Dienste auch für andere Unternehmen freizuschalten.

Und auch andere Einschränkungen sind vorhanden, an denen Google noch arbeitet. So ist es derzeit z.B. nicht möglich, eine Google+ Seite mit mehreren Standorten zu verbinden.

Bleiben wir also weiterhin gespannt, wann die Zusammenführung der Google+ Seiten und Google+ Local auch für andere Unternehmen verfügbar sein wird.

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Warum Social Media stärker genutzt werden sollte…

Wie eine kürzlich auf searchenginewatch.com veröffentlichte Studie mit dem Titel “Social Network Visibility in the SERPs for Personal Brand Searches” zeigt, tauchen die Profilseiten der größtern Social Media Netzwerke (Twitter, Facebook, Google+, etc.) immer öfter vorne in den Suchergebnissen auf. Im Rahmen der Studie wurde das Vorkommen von Social Media Profilen der 500 Top Techblogger der USA in der Top10 der Google Suchergebnisse untersucht.

Anhand der Grafik ist erkennbar, dass der Mikroblog-Dienst Twitter eindeutig die Suchergebnisse dominiert. Bei 95% der gesuchten Leute war das Profil unter den ersten 10 Plätzen der Suchergebnisse zu finden, bei 69% sogar unter den ersten 3 Plätzen. Von Facebook schafften es 69% Prozent der Profile in die Top10, von Google+ immerhin 62%. Bei den Top3 Plätzen der Suchergebnisse fällt Twitters Vorsprung allerdings gewaltig aus. Schafften es doch von Facebook lediglich 9% der gesuchten Profile und von Google+ magere 4% der Profile in die Top3.

Die zweite Grafik gibt Aufschluss über die Aktivität der Nutzer des jeweiligen Social Media Netzwerks und das eine erhöhte Aktivität die Anzeige in den Google Ergebnissen beeinflusst. 71% der gefundenen Twitter-Profile wiesen eine sehr hohe Aktivität auf, während 75% der Google+-Profile kaum Aktivität verzeichnen.

Die Ergebnisse der Studie sollten auch dem Letzten Zweifler beweisen, wie wichtig Social Media inzwischen geworden ist, um bei Google auf der ersten Seite gefunden zu werden.

Wer sich bei personen- oder markenbezogenen Suchen auf der ersten Seite der Google-Ergebnisse finden möchte, sollte seine Strategie in Bezug auf Social Media überdenken. Es ist längst nicht mehr ausreichend einfach nur Präsenz zu zeigen. Nur wer in den Sozialen Netzwerken aktiv mitmacht, wird auch gefunden.

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