Um die Auswertungen über Google Analytics optimal nutzen zu können, sollte man Ereignisse einsetzen. Diese Ereignisse benötigen jedoch einen extra Javascript Code, der auf der Seite eingebunden wird. Mit Hilfe des Google Tag Managers kann der Zusatzaufwand für Ereignistracking umgangen werden.

Ereignistracking mit Google Analytics

Ereignisse oder Events sind Interaktionen der Nutzer mit Inhalten auf einer Webseite, die unabhängig vom Ladevorgang einer Webseite oder eines Bildschirms erfasst werden können. zu diesen Aktionen gehören Downloads, Klicks auf mobile Anzeigen, Gadgets, Flash-Elemente und eingebettete AJAX-Elemente sowie Videowiedergaben.

Jedes Ereignis, welches an Analytics gesendet werden soll, benötigt einen kleinen Code auf der Webseite. Wenn man Google Analytics installiert, ist im Trackingcode standardmäßig ein Code für einen Seitenaufruf eingebunden:

<script>
(function(i,s,o,g,r,a,m){i[‚GoogleAnalyticsObject‘]=r;i[r]=i[r]||function(){
(i[r].q=i[r].q||[]).push(arguments)},i[r].l=1*new Date();a=s.createElement(o),
m=s.getElementsByTagName(o)[0];a.async=1;a.src=g;m.parentNode.insertBefore(a,m)
})(window,document,’script‘,’https://www.google-analytics.com/analytics.js‘,’ga‘);

ga(‚create‘, ‚UA-XXXXXXX-Y‘, ‚auto‘);
ga(’set‘, ‚anonymizeIp‘, true);
ga(’send‘, ‚pageview‘);
</script>

Wenn man nun eine weitere Aktion, wie zum Beispiel den Klick auf einen bestimmten Button oder das Absenden eines Formulars, mit Google Analytics tracken möchte, muss für diese Aktion ein weiterer Code eingefügt werden. Hierzu ein kleines Beispiel:

Folgender Link ist gegeben: <a href=“https://www.till.de“>www.till.de</a>

Dieser Code für einen Link auf die TILL.DE Webseite müsste nun folgendermaßen erweitert werden, damit ein Klick auf diesen Link festgehalten wird:

<a href=“https://www.till.de“ onClick=“ga(’send‘, ‚event‘, ‚Kategorie‘, ‚Aktion‘, ‚Label‘, Value);“>www.till.de</a>

Damit wäre nun der Klick auf diesen einen Link als Ereignis festgelegt. Für alle weiteren Links, die als Ereignis gezählt werden sollen, müssten allerdings nach dem selben Muster erweitert werden.

Ereignistracking mit dem Google Tag Manager

Über den Tag Manager funktioniert das Ereignistracking ein wenig anders. Zunächst wird das Container-Snippet auf der Webseite benötigt:

<!– Google Tag Manager –>
<noscript><iframe src=“//www.googletagmanager.com/ns.html?id=GTM-XXXXXX“
height=“0″ width=“0″ style=“display:none;visibility:hidden“></iframe></noscript>
<script>(function(w,d,s,l,i){w[l]=w[l]||[];w[l].push({‚gtm.start‘:
new Date().getTime(),event:’gtm.js‘});var f=d.getElementsByTagName(s)[0],
j=d.createElement(s),dl=l!=’dataLayer‘?’&l=’+l:“;j.async=true;j.src=
‚//www.googletagmanager.com/gtm.js?id=’+i+dl;f.parentNode.insertBefore(j,f);
})(window,document,’script‘,’dataLayer‘,’GTM-XXXXXX‘);</script>
<!– End Google Tag Manager –>

Anschließend muss das Event über die Oberfläche, die das Tool bietet, aus Tags, Triggern und Variablen erzeugt werden.  Danach werden alle Aktionen, die auf den Trigger zutreffen als entsprechendes Ereignis festgehalten. Somit entfällt der Aufwand jede Aktion eines Besuchers manuell zu tracken. Ein weiterer Vorteil an dieser Art der Einbindung ist, dass man die Events auch problemlos bearbeiten und deaktivieren kann.

Fazit

Ereignistracking kann sowohl mit Google Analytics als auch mit dem Google Tag Manager erstellt werden. Wer nur wenige Ereignisse nach verfolgen möchte, kann dies schnell mit dem erweiterten Analytics Code im Quellcode erstellen. Zum Tracking von mehreren Ereignissen und/oder schnell wechselnden Webseiteninhalten empfehlen wir den Google Tag Manager. Die Benutzeroberfläche ist Bedienerfreundlich und wer sich an die Fachbegriffe „Tags, Trigger und Variablen“ gewöhnt hat, kann schnell und unkompliziert neue Ereignisse erstellen.

Haben Sie bei der Einrichtung des Tag Managers Schwierigkeiten oder sollen wir die Grundeinstellungen übernehmen? Wir helfen gern! Lesen Sie hier mehr über die Vorteile des Google Tag Managers und kontaktieren Sie uns für ein unverbindliches Angebot!