Ein Cookie ist eine kleine Datei, die von einem Server oder einem Script auf der Website erstellt wird. Die Cookies sollen ein paar Informationen speichern, die den Nutzern das Leben etwas einfacher machen. So können in einem Cookie zum Beispiel die letzten Suchergebnisse oder die Artikel im Warenkorb gespeichert werden.

Wer kann auf meine Cookies zugreifen?

Jede Seite kann nur auf die Cookies zugreifen, die sie selbst oder eine übergeordnete Seite gesetzt hat. So kann zum Beispiel www.till.de/seminare/google-adwords-basic-seminare auf die Cookies von www.till.de/seminare zugreifen, aber www.till.de/seminare nicht auf die Cookies von www.till.de/seminare/google-adwords-basic-seminare.

Nutzen von Cookies

Wie im ersten Absatz schon erwähnt sollen die Cookies „kleine Helferlein“ sein. Sie sorgen dafür, dass unser Warenkorb auch nach einer Woche noch mit unserer Auswahl gefüllt ist oder das wir die nervige Werbung nur einmal in der Woche anstatt bei jedem Seitenaufruf zu sehen bekommen.

Außerdem können sie dem Besitzer der Website bei der Analyse helfen. Er kann dort eine eindeutige ID speichern, wodurch er dann die Häufigkeit der Besuche von einem Computer aus bekommt. Komplexe Analysetools, wie zum Beispiel Google Analytics oder Piwik, nutzen ebenfalls diese Möglichkeit.

Komplexe Daten, wie zum Beispiel der Warenkorb, können nicht so einfach in einem Cookie gespeichert werden, weil diese zu Groß sind. Dort wird dann, wie auch bei der Analyse, eine eindeutige ID in dem Cookie gespeichert, welche dann einen Eintrag aufruft, wo der Warenkorb gespeichert ist.

Muss ich Cookies verwenden?

Nein. Alle Browser bieten einem die Möglichkeit, keine Cookies zu akzeptieren. Hier muss man dann abwägen, ob man überhaupt keine Cookies mehr nutzen möchte, alle Cookies nach dem Schließen des Browsers gelöscht werden sollen, nur Drittanbieter-Cookies (Cookies, welche z.B. über die Werbung am Seitenrand und nicht von der eigentlichen Seite erstellt wurden) blockiert werden oder die Cookies nur für x Tage gespeichert werden sollen.

Wenn man Cookies blockiert kann es passieren, dass man die Website teilweise nicht mehr benutzen kann. So wird zum Beispiel der Warenkorb nicht mehr gespeichert oder die Spracheinstellung verfällt bei jedem Seitenaufruf.

Aufbau

Ein Cookie ist wie folgt aufgebaut:

<name>=<wert>;[expires=<gültigkeit>;]

Die Parameter in den eckigen Klammern sind optional, die in den spitzen Klammern müssen ersetzt werden.

<name>: Hier wird der Name des Cookies gesetzt. Das ist notwendig, wenn mehrere Cookies für unterschiedliche Zwecke erstellt werden.

<wert>: Hier steht der „Inhalt“ des Cookies. Dort kann prinzipiell alles hinein geschrieben werden, außer ein Semikolon („;“), weil dadurch der Wert abgeschlossen wird.

expires=<gültigkeit>: Hier wird das Verfallsdatum des Cookies angegeben. Dazu wird <gültigkeit> durch ein festes Datum mit Uhrzeit ersetzt.  Wenn kein Verfallsdatum gesetzt wird hält der Cookie nur für die aktuelle Sitzung. Dieser Cookie wird auch „Session-Cookie“ genannt. Das heißt, dass er nach dem Schließen des Browsers gelöscht wird.

Mindestanforderungen an den Browser

Nach RFC 6265 sollte der Browser mindestens

  • Cookies mit einer Dateigröße von 4096 Bytes unterstützen
  • pro Domain 50 Cookies speichern können
  • insgesamt 3000 Cookies speichern können.

Diese Spezifikationen lassen auch zu, dass der Browser größere oder mehr Cookies verarbeiten kann. Das wird dann aber nicht garantiert.