Gestern stellte Google seine neue Hilfsplattform für Google Analytics vor. Diese soll an Hand von praktischen Codebeispielen vorwiegend Entwickler die Einbindung/Nutzung von Google Analytics Features vereinfachen.

Wir haben uns diese Plattform angeschaut und fassen unser Fazit kurz zusammen.

Die Plattform wird laut Google für Anwender und Entwickler von Google Analytics angepriesen. Mit zahlreichen Codebeispielen und hilfreichen Verlinkungen zu Google Hilfeseiten sind tolle Beispiele dabei.

So lassen sich recht einfach Dashboards in die eigene Website einbinden und individuell mit den gewünschten Kennzahlen und Dimensionen füllen. Ein weiteres praktisches Beispiel ist die „neue“ Erweiterte E-Commerce-Funktion. Hier wird als Beispiel die Einbindung über den Google Tag Manager als auch direkt mit dem Google Analytics Tracking-Code erklärt.

Neben den Code-Beispielen gibt es auch neue Tools die Google Analytics uns bereit stellt. Mit dem Account Explorer können Nutzer und Entwickler einen detaillierten Einblick

Leider sind derzeit nur die o.g. Anwendungen (E-Commerce, API, Polymer) vorhanden. Diese sind ehr für die Entwickler die für Kunden diese Features einbinden.

Neben den Codebeispielen gibt es jedoch noch recht sinnvolle Tools, auch für nicht Entwickler.

Verfügbar sind aktuell der Account Explorer, Dimension & Metrics Explorer, Query Explorer und das Spreadsheet Add-on.

Der Account Explorer zeigt an, welche ID’s zu den jeweiligen Analytics Konten, Properties und Datenansichten vorhanden sind. Auch werden Zugriffe für die API angezeigt.

Der Dimension & Metrics Explorer stellt eine Codereferenz dar. Diese ist nur für Entwickler interessant.

Anders hingegen der Query Explorer. Diese ist sowohl für Nutzer als auch für Entwickler. Hier können Abfragen auf Daten aus einer beliebigen Datenansicht ausgeführt werden. Nutzer können die einzelnen Dimensionen und Messwerte einstellen, Filter setzen und vieles mehr. Dieses Tool sollte man sich auf jeden Fall anschauen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass hier der Fokus bislang noch auf die Entwickler gerichtet ist. Ein paar Tools können jedoch auch für normale Nutzer in Frage kommen. Wie sich die Plattform weiter entwickeln wird ist abzuwarten. Wir bleiben dran.