Archiv zur Kategorie Adwords

Google SERPs: Mehr als 156 Zeichen in der Description

Google zeigt in den SERPs vermehrt Descriptions mit einer Anzahl von mehr als 156 Zeichen. SERP steht dabei für Search Engine Result Page und ist der Fachbegriff für eine Suchergebnis-Seite einer Suchmaschine. Bei Google war die Anzahl der Zeichen lange auf 156 Zeichen beschränkt. Dies ändert sich momentan offensichtlich. Dies zeigt unser Beispiel aus der SERP für die Suchanfrage “AdWords Agentur Preise“, bei der Google 222 Zeichen anzeigt:

Google SERP Description für AdWords Agentur Preise

Neue SEO Möglichkeiten in den SERPs für Long Tail Keywords

Daraus resultieren natürlich ganz neue Möglichkeiten, die Beschreibung der eigenen Seite in den Google SERPs für die Suche mit sogenannten Long-Tail-Keywords zu optimieren. Das sind Suchanfragen mit längeren Keywords, d.h. Suchanfragen die aus mehreren Suchbegriffen zusammen gesetzt sind. Die Kunst besteht nun darin, die einzelnen Wörter wichtiger Long-Tail-Keywords so auf der Seite zu platzieren, dass Google zum einen wirklich mehr als 156 Zeichen anzeigt und die angezeigte Description zu aderen so viel Sinn macht, dass der User überzeugt ist, auf der Seite die gesuchten Informationen tatsächlich zu finden.

In unserem Beispiel sehen wir erst die Meta Description (bis ROI!). Danach folgt ein Ausschnitt aus dem Text der Seite. Das Meta-Element “description” ist für Google nach wie vor von höchster Relevanz bei der Auswahl der präsentierten Beschreibung. Es ist allerdings weiterhin auf 156 Zeichen beschränkt. Hätten wir das Wort “Preise” also in die Description mit aufgenommen, hätte Google sicher nur diese angezeigt. Hätten wir andererseits das Long-Tail-Keyword “AdWords Agentur Preise” komplett als Einheit in die Seite eingebaut, hätte Google wahrscheinlich einfach ein dazugehöriges Snippet aus der Seite extrahiert und eventuell aus dem Zusammenhang gerissen. Da wir nun zwei der drei Wörter, d.h. “AdWords” und “Agentur” so in die Description eingebaut haben, dass diese von Google als “zur Suchanfrage passend” interpretiert wird und vollständig dargestellt wird, und drauf geachtet haben, dass das Wort “Preise” am Anfang eines aussagekräftigen Satzes steht, den wir zusätzlich mit einem <h>-Tag hervorgehoben haben, finden wir nun auf der SERP unsere 222 Zeichen. Und zwar ohne eine sinnlose Aneinanderreihung von Textausschnitten.

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RSS-Feeds

Haftet ein Betreiber einer Webseite für Inhalte aus RSS-Feeds, die gegebenenfalls rechtswidrig sind? Und wenn ja, in welcher Art und Weise?

Diese Frage hatte der Bundesgerichtshof in einer Entscheidung (Urteil vom 27.03.2012, Az.: V ZR 144/11) zu klären.

Über RSS-Feeds (engl. Really Simple Syndication) besteht die Möglichkeit, Nachrichten von News-Portalen, z. B. branchenspezifische Informationen, zu verbreiten.

Der Bundesgerichtshof stellte zunächst fest, dass Webseitenbetreiber durch die Einbindung des RSS-Feeds nur fremde Inhalte darstellt und daher einer eingeschränkten Haftung unterliegt. Betreiber können sich also gem. § 7 ff. TMG (Telemediengesetz) auf die sog. privilegierte Haftung berufen. Dies hat zur Folge, dass der Betreiber einer Internetseite, keine allgemeine und vollständige Vorab-Prüfungspflicht für über RSS-Feeds verbreitete Inhalte hat, da es sich nach Ansicht des Bundesgerichtshofs um"fremde Inhalte"handelt, die verbreitet werden. Also nicht um eigene Inhalte, sondern nur Angaben Dritter.

Wird allerdings ein Webseitenbetreiber über rechtswidrige Inhalte des RSS-Feeds in Kenntnis gesetzt, und leitet er keine Maßnahmen zur Beseitigung dieser ein, dann haftet laut Bundesgerichtshof der Betreiber als Störer bei der Darstellung von RSS-Feeds.

Was bedeutet das für den Webseitenbetreiber? Er muss auf entsprechende Informationen von Seiten Dritter sofort reagieren und entsprechende Inhalte entfernen, wenn er seine Haftung als Störer und damit auch die Inanspruchnahme auf Unterlassung vermeiden möchte.

Herzliche Grüße

Ihr TILL.DE-Team

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Google zeigt "people related to" in Suchergebnissen

"People related to" ist ein neues Feature, das heute von Google gelauncht wurde. Dabei handelt es sich – wie die Übersetzung von "people related to" erahnen lässt – um Personen, die einen wichtigen Bezug zur Suchanfrage haben. Diese Personen werden rechts neben den Suchergebnissen präsentiert, do wo man in der Regel AdWords Anzeigen findet bzw. immer öfter auch die News und Updates von Google+ Seiten.

google people related to
Entdeckt haben wir"people related to"beim Googlen des Keywords SEO. Dort sehen wir, wie könnte es anders sein: Matt Cutts. Spätestens durch dieses Google Feature wird ihn wohl bald auch der Suchmaschinenoptimierer aus der tiefsten Provinz kennen. Wer nun der Meinung ist, dass die"people related to"ein Grund mehr sind, sich ein Google+ Profil anzulegen, wird bei genauerer Recherche feststellen, dass die angezeigten Informationen nicht aus Google+ stammen, sondern Wikipedia Artikeln entnommen sind.

Dass die"people related to"heute zeitgleich bei Google.com und Google.de gestartet sind, ist zwar insofern erfreulich, als dass die deutschen User nicht länger darauf warten mussten als die Amis. Allerdings sind die Informationen momentan auch bei der Suche auf Google Deutschland in Englisch, was die Freude etwas trübt. Doch wer auf die Namen klickt, bekommt die organischen Suchergebnisse dazu präsentiert und damit auch Input auf Deutsch.

Auch wenn TILL.DE eine Full-Service Internetagentur ist, können wir Ihnen nicht zu einer solchen Autorität im Web verhelfen, dass Sie sich selbst bei den"people related to"entdecken können. Allerdings bieten wir Ihnen professionelles Suchmaschinenmarketing, um in den organischen Suchergebnissen bessere Positionen zu erlangen und mit Ihren AdWords Anzeigen dank unserer AdWords Spezialisten in den Top-Ads aufzutauchen.

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Google AdWords: Neues Design gelauncht

AdWords neues Design

Die Benutzeroberfläche des AdWords Kontos hat ein neues Design. Das auf dem offiziellen AdWords Blog am 08.06. angekündigte neue Oberflächendesign ist nun online. Von einem"schöneren AdWords"und einem"einfacheren AdWords"ist dort die Rede. Die versprochene Vereinfachung ist noch nicht realisiert. Zumindest was grundlegende Aspekte wie beispielsweise die neuen angekündigten Kampagnentypen betrifft. Daher bezeichnet Google das Ganze an anderer Stelle auch als AdWords Visual Refresh, was der Sache schon näher kommt, und die Frage, ob die Benutzung durch visuelle Veränderungen im Layout einfacher wird, offen lässt. Selbst wenn jetzt mache Button, wie etwa für das Hinzufügen neuer Keywords, etwas offensichtlicher sind, und das neue Design die AdWords Oberfläche ein wenig"aufgeräumter"erscheinen lässt, ändert sich nichts daran, dass man sich wirklich auskennen muss, um zu wissen, welche Einstellung man in welchem Bereich des AdWords Kontos findet.

Daher ist auch mit dem neuen Design ein AdWords Seminar mit einem von Google zertifizierten Trainer die beste Möglichkeit, AdWords zu verstehen und zu nutzen. Auf Grund der Komplexität der Möglichkeiten, die AdWords bietet, wird das Design sicher nie so intuitiv werden können, dass man Kampagnen ohne ein fundiertes AdWords Training oder die Betreuung durch eine AdWords Agentur erfolgreich gestalten kann. Unsere AdWords Seminarteilnehmer können wir hiermit auch beruhigen, dass mit dem Redesign keine technische Veränderung einher gegangen ist.

Bleibt noch die Frage, ob das Redesign AdWords schöner macht. Wer wie wir täglich mit AdWords arbeitet, freut sich im ersten Augenblick über die neuen visuellen Reize. Dass beispielsweise die Liste der Online-Kampagnen optisch etwas in den Hintergrund tritt durch die farbliche Umstellung von blau auf grau, ist wohl nur eine Frage der Gewöhnung. Rückblickend verpasst man solchen Veränderungen in der Regel das Label"zeitgemäß". Im Sinne des Corporate Designs war eine Design Angleichung an die Oberfläche von Google Analytics ja nur eine Frage der Zeit. Und Schönheit bekanntlich im Auge des Betrachters. Das neue AdWords Design kann man wunderschön mit dem alten vergleichen unter. http://www.google.com/adwords/visualrefresh/compare.html.

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Mit aktueller Homepage auf Kundenfang

Standort38, das Wirtschaftsmagazin des Braunschweiger Zeitungsverlags, veröffentlichte in seiner aktuellen Ausgabe 01/2012 folgendes Interview mit dem Geschäftsführer der braunschweiger Internetagentur TILL.DE GmbH unter der Überschrift “Mit aktueller Homepage auf Kundenfang”:

Auch Handwerker und kleine Betriebe gehören mit einer eigenen Homepage ins Internet, davon ist Joachim Schröder überzeugt. “Sonst verschenken sie ein gewaltiges Potenzial”, so der Geschäftsführer der Agentur TILL.DE GmbH. Ein möglicher Kunde, der über das Internet nach Angeboten sucht, könne nun mal nur Betriebe finden, die auch eine Homepage haben.

Der Markt sei noch aufnahmefähig. “Deswegen lohnt es sich jetzt noch, auf den Zug aufzuspringen.”

Ein guter Auftritt im World Wide Web könne heutzutage den Unterschied ausmachen. “Mit einer schlechten Homepage verschreckt man mögliche Kunden hingegen”, erklärt Schröder und plädiert dafür, das Erstellen einer betrieblich ausgerichteten Internetpräsenz den Profis zu überlassen. Es kämen zwar Kosten – ab 1.000 Euro aufwärts – auf den Betrieb zu. Doch sei dies bei herkömmlichen Anzeigen oder bei werblichen Druck-Erzeugnissen auch der Fall. Eine professionell erstellte Homepage sei dann etwa fünf Jahre lang aus technischer Sicht aktuell. Einen Flyer hingegen habe der potenzielle Kunde schnell verlegt und im Notfall nicht parat.

Mit einer übersichtlichen Homepage, die Seriosität ausstrahlt, könne man Kunden gewinnen. “Eine klare Navigation lässt den möglichen Kunden schnell die wichtigsten Informationen finden”, sagt Schröder. Für einen Handwerksbetrieb seien es beispielsweise die Kontaktmöglichkeiten und die Öffnungszeiten. Der Betrieb sollte sich auf seiner Seite möglichst authentisch präsentieren und die eigenen Leistungen übersichtlich darstellen. Je nach betrieblicher Ausrichtung sind verschiedene Dinge zu beachten. Ein Partyservice sollte beispielsweise darauf achten, angebotene Speisen in einem appetitlichen Design zu präsentieren. Ein Handwerksunternehmen könnte sich hingegen mit praktischen Videos in Szene setzen.

Rund 30 Prozent aller Suchanfragen über Google und Co. haben lokalen Charakter. Wer beispielsweise einen Handwerker sucht, gibt meist zwei Suchbegriffe ein: den gewünschten Handwerksbegriff und zusätzlich den Heimatort. Als Beispiel: Die Kombination der Begriffe Apotheke und Braunschweig zählt über 8.100 Suchanfragen pro Monat. Gefunden werden kann nur der Betrieb, der auch eine Homepage hat. Noch besser ist es jedoch, wenn die Homepage bei der relevanten Suchanfrage möglichst weit oben steht. “Geklickt wird meist nur auf der ersten Ergebnisseite”, erklärt Schröder. Um das Ergebnis der eigenen Seite zu verbessern, bietet sich die Suchmaschinenoptimierung an. Dies sei keine Zauberei, so Schröder, sondern akribische inhaltliche Arbeit.

Doch nicht jeder schafft es mit seiner Seite in die Top Ten der Suchergebnisse. Daher gibt es bei Google auch die Möglichkeit, über das System AdWords zu spezifischen Suchanfragen entsprechende Anzeigen zu schalten. Hier haben Betriebe eine gute Trefferquote, denn am anderen Ende sitzt ein Kunde, der gezielt und noch dazu regional sucht. “Das System ist sehr transparent”, so Schröder. Bezahlt wird pro Klick. Die Anzahl könne jeder über die eigene Webserverstatistik auswerten.

Bannerwerbung auf regionalen Seiten ginge hingegen häufig unter, weil kein direkter Bezug zur Zielgruppe vorhanden ist.

Die aktuelle Ausgabe 01/2012 des Wirtschaftsmagazins Standort38 bietet der Braunschweiger Zeitungsverlag zum Download an.

Für weitere Informationen zum Thema Homepage und Online Marketing lädt TILL.DE Sie herzlich zum Internet Forum 2012 ein. Die Veranstaltung mit dem Thema “Regionales Online Marketing” findet am 22.03.2012 in der Carl-Miele-Straße 4 statt. Nähere Informationen und die Anmeldung finden Sie auf der Informationsseite zum Internet Forum.

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