Google ist und bleibt die beliebteste Suchmaschine weltweit! Viele von Ihnen nutzen derweil die Dienste von Google und YouTube täglich. Doch nur wenige kennen die gut versteckten Gimmicks, Easter Eggs genannt, aus Google, YouTube und Co. Ein Easter Egg ist sinnbildlich eine Bezeichnung für eine versteckte Besonderheit in Medien und Computerprogrammen. Über die Zeit haben sich eine Vielzahl der so genannten Easter Eggs angehäuft. Einige davon sind außerordentlich gut versteckt!

Dies ist der erste Teil einer dreiteiligen Serie. Heute zeigen wir Ihnen die Easter Eggs der Google-Suche. Seien Sie gespannt auf Teil 2 für den Google Chat „Hangouts“ und Teil 3 für YouTube.

Viel Spaß beim Ausprobieren der Funktionen wünscht das Team von TILL.DE! (Aber lassen Sie sich nicht vom Chef dabei erwischen! ;-))


Google verdreht Ihnen den Kopf! 

Do-a-Barrel-Roll

Einfach “do a barrel roll” in die Suchleiste eintippen.

Google-Fenster "tilt"

„tilt” und “askew” bringen eine schräge Google-Suche zum Vorschein.

Wenn “zerg rush” eingegeben wird, attackieren viele kleine Google “Os” die Suchergebnisse, welche sich nur durch mehrfaches Klicken entfernen lassen. Wenn alle Suchergebnisse von den fliegenden O’s zerstört wurden, formieren sie sich alle zu einem “GG”, welches im Gamer-Slang für “Good Game” steht. Das Wort “Zerg Rush” stammt ursprünglich aus dem Videospiel “Starcraft” und umschreibt eine beliebte Taktik im Spiel.

Google-Suche "zerg rush"

Geben Sie „zerg rush“ ins Suchfenster ein.

“recursion” (engl.) beschreibt im allgemeinen eine Eigenschaft von Regeln, die ein Produkt zu einer Endlosschleife führen und sich immer wieder von selbst wiederholen. Gibt man “recursion” in die Suchleiste ein, so wird man endlos gefragt ob man das Wort in “recursion” korrigieren möchte.

Google-Suche "recursion"

Suchen Sie endlos nach „recursion“.

 

 

 

 

“conways game of life” ist ein vom Mathematiker John Horton Conway entworfenes System für die einfache und bis heute noch populäre Umsetzung der Automaten-Theorie von Stanisław Marcin Ulam. Google zeigt zu diesem Suchwort eine zweidimensionale Simulation des Systems in der  rechten oberen Ecke.

Die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens.

Geben Sie „conways game of life“ in der Suchleiste ein.

Wenn wir schon beim “game of life” sind dann fragen wir doch Google direkt auch noch nach “the answer to life, the universe and everything”.  “42”, das vielleicht kürzeste aber bekannteste Zitat aus der verfilmten Roman- und Spielfilmreihe “Per Anhalter durch die Galaxis” ist die Antwort auf diese Frage.

Die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens.

Geben Sie “the answer to life, the universe and everything” in das Suchfenster ein.

“Kerning” beschreibt in der Typographie den horizontalen Abstand zwischen mehreren einzelnen Buchstaben. Wenn man nun “Kerning” bei Google sucht, hat das Wort in jedem Suchergebnis eine breite Lücke zwischen den Buchstaben.

Google-Suche "kerning"

Geben Sie „kerning“ in der Suchleiste ein.

Über Google Maps findet man ein ganz besonderes Kornfeld in Oregon, USA. Hierfür muss die Google Earth Ansicht aktiviert werden und nach den Koordinaten 45.123706,-123.113705 gesucht werden.

Google-Suche Firefoxfeld

Geben Sie Koordinaten „45.123706,-123.113705“ bei Google Earth ein.

In den Spracheinstellungen zu Google verstecken sich so einige außergewöhnliche Easter-Eggs. “Klingonisch” sollte z.B. jedem StarTrek-Fan ein Begriff sein. Google lässt sich tatsächlich in das fiktive “Klingonisch” übersetzen. Eine Sprache die für die Serie Star-Trek erfunden worden ist. Weitere spielerische Auswahlmöglichkeiten sind “Pirate” oder “l33t-Speak”. Dazu www.google.de öffnen und unten rechts auf Einstellungen gehen. Auf den Button Sucheinstellungen drücken und unter Spracheinstellungen die gewünschte Sprache auswählen. Zur Verwendung von L33t-Speak geht man ein wenig anders vor. Einfach “Google l33t” in die Suchleiste von Google eintragen und mit dem Button “Auf gut Glück!” bestätigen.

Google-Einstellungen Sprache

Wählen Sie „klingonisch“ oder „pirate“ oder „l33t-Speak“ in den Spracheinstellungen aus.

Für Viele sollte das HTML-Tag “blink” ein Begiff sein. Das gehasste Tag der 90er Jahre sorgte zu mindestens für eins: Aufmerksamkeit! Nun lässt es Google mit seinem Easter Egg wieder aufleben. Gibt man nämlich “blink tag” ein, simuliert Google das blink-tag für jedes “blink” innerhalb der Suchergebnisse.

Google-Suche "blink tag"

Geben Sie „blink tag“ in der Suchleiste ein.

Google findet mit Hilfe des integrierten Taschenrechners auch sofort mathematische Antworten zu Fragen in der Suchleiste. Beispiele wären:

  • “the loneliest number is?”
  • “once in a blue moon” (engl. -> ein nur sporadisch auftretendes, sehr seltenes Ereignis)
Google Suche "the loneliest number"

Suchen Sie nach “the loneliest number is?” („was ist die einsamste Zahl?“) und Google rechnet es Ihnen vor.

Es sind auch “echte” Ostereier auf Google zu finden. Dazu einfach den folgenden Graph in die Google-Suche eingeben: 1.2+(sqrt(1-(sqrt(x^2+y^2))^2) + 1 – x^2-y^2) * (sin (10 * (x*3+y/5+7))+1/4) from -1.6 to 1.6

Google Suche Formel-Ei

Suchen Sie nach der Formel „1.2+(sqrt(1-(sqrt(x^2+y^2))^2) + 1 – x^2-y^2) * (sin (10 * (x*3+y/5+7))+1/4) from -1.6 to 1.6“.


Den Nutzern des Google Chats „Hangouts“ stehen ebenfalls einige Easter Eggs zur Verfügung. Doch dazu mehr im 2. Teil der Easter Egg-Reihe und in unserem dritten Teil der lustigen Gimmicks!