Jeder Nutzer der sozialen Medien wünscht es sich – das positive Feedback! Mit der Kommunikation auf den sozialen Netzwerken kann man oftmals auch diese gewünschte Reaktion erreichen. Doch was, wenn die positiven Rückmeldungen ausbleiben und es stattdessen herbe Kritik hagelt? Wir geben Ihnen Tipps, die Sie auf einen möglichen Shitstorm vorbereiten sollen:

Haben Sie nicht zu große Angst vor negativer Kritik, denn Shitstorms kommen nur äußerst selten vor

Die meisten Unternehmen führen ein positives Dasein auf Ihren Social Media Präsenzen. Es kommt nur in sehr vereinzelten Fällen tatsächlich zu ernsthafter Kritik. Meist belaufen sich kritische Äußerungen nur auf wenige Beiträge, die sich auf Missverständnisse begründen. Diese kleinen kritischen Äußerungen kann man dann oftmals ganz schnell auf sachlicher Ebene aus dem Weg räumen, ohne dass sich die negative Kritik gleich zu einem Shitstorm ausweitet.

Seien Sie vorbereitet für den Fall der Fälle

Sollte es tatsächlich doch einmal zu einem ernsthaften Shitstorm kommen, seien sie vorbereitet. Die Kritik entsteht meist nicht auf Grund eines Beitrags Ihrerseits, sondern entwickelt sich oft aus negativen Kommentaren zu Ihrem veröffentlichten Content. Seien Sie also aufmerksam und behalten Sie den Überblick. Wichtig ist, dass sie frühzeitig handeln und Ihre Handlungen ehrlich und transparent kommunizieren und im Notfall Ihre Konsequenzen daraus ziehen. Dabei sollten Sie sich stets an die Regeln der Netiquette halten. (Netiquette: Weitere Infos hier). Lässt sich eine mögliche Diskussion erahnen, versuchen Sie zeitnah den Kommentar-Verfassern den Wind aus den Segeln zu nehmen, um die Situation zu entschärfen. Nehmen Sie die Kritik ernst und seinen Sie dankbar für diese, denn besonders aus negativem Feedback kann man etwas lernen. Auch ist es wichtig, dass Sie die “Social-Media-Spielregeln” in Ihrem Unternehmen kommunizieren, damit alle Mitarbeiter eines Unternehmens auf den Plattformen im selben Boot sind. Denn nichts ist unangenehmer, als ein unpassender Kommentar aus den eigenen Reihen.

Schöpfen sie die positiven Dinge aus, die ein Shitstorm mit sich bringt

Ein Shitstorm muss nicht immer negativ enden. Auf jeden Fall haben Sie mit einem Shitstorm bereits eine Menge Aufmerksamkeit generiert. Wenn Sie sich richtig verhalten und Sie auf die negative Kritik reagiert und Ihre Konsequenzen daraus gezogen haben, dann können Sie am Ende nur gewinnen. Denn nichts ist sympathischer als ein ehrliches Unternehmen, dass hinter seinen Handlungen steht und zu einer friedlichen Problemlösung beiträgt.

Schon gewusst? Das Wort “Shitstorm” ist eine deutsche Wortkreation. Wenn Sie in positiver Erinnerung behalten werden möchten, sollten Sie diesen neudeutschen Begriff nicht in Gegenwart englischsprachiger Mitmenschen nutzen. Im Englischen wird das Wort “shit” als extrem vulgär empfunden. Besser sind hier die Begriffe “public outcry” oder “cluster fuck”.

Haben Sie Fragen oder brauchen Sie Hilfe bei der Betreuung Ihrer Social Media Präsenzen? Wir stehen Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung. Rufen Sie uns einfach unter +49 531 224334-0 an, oder schreiben Sie eine E-Mail an: info@till.de.

Social Media und Shitstorms